Drei Generationen auf dem Wasser: ein unvergesslicher Angelaufenthalt in Notawissi
Es gibt Reisen, die man plant. Und andere, die zu Erinnerungen fürs Leben werden.
Unser vier Tage dauernder Aufenthalt in der Pourvoirie Notawissi Ende Mai gehört zur zweiten Kategorie. Nicht weil alles perfekt war. Weil alles echt war.
Notawissi: ein Territorium, das Stille verlangt
Der See Notawissi reicht bis zum Horizont. Wenn man morgens am Sandstrand ankommt, ist der See ein Spiegel. Bewaldete Hügel spiegeln sich im Wasser. Es gibt kein Geräusch außer dem Wind in den Fichten.
Die Pourvoirie umfasst 200 km² und erschließt 70 exklusive Seen. Das ist keine abstrakte Zahl, sondern das Versprechen, nie zweimal am selben Ort zu angeln. Vier Tage lang haben wir mehrere Forellenseen erkundet und uns mit dem Side-by-Side von einem Sektor zum nächsten bewegt. Jeder See hatte seine Farbe, seinen Charakter, seine Fische. Auf dem großen See Notawissi haben wir auch Hechte gefangen!
Wir hatten eine Formel gewählt, die perfekt passte: unser eigenes Chalet mit privaten Schlafzimmern und ausgestatteter Küche. Die Selbstständigkeit eines Familienhauses mit der Freiheit, die Tage im eigenen Tempo zu gestalten. Und wenn wir uns verwöhnen lassen wollten, bot das Haupthaus eine großzügige Küche—ein unvergessenes Abendessen und Frühstück im Verlauf des Aufenthalts.
Die ganze Familie auf dem Wasser
Wir waren zu fünft: meine Partnerin Pascale, unser Sohn Antoine, 8 Jahre, seine Großeltern Réal und Francine, und ich.
Réal und Francine sind Angler mit Leib und Seele. Diese Reise gehörte ihnen genauso wie uns. Aber diesmal gab es eine neue Dimension: Antoine, 8, war dabei, Angel in der Hand und gut gefüllter Köderkasten.
Diesen Kasten hat Réal für ihn zusammengestellt. Er hat Köder, Haken und Ratschläge hineingelegt. Er hat die Bewegungen weitergegeben, die Geduld, den Blick, den man aufs Wasser richtet, wenn man wartet. Das ist schwer zu erklären, wenn man nie erlebt hat, wie ein Großvater seinem Enkel das Angeln beibringt. Aber wenn es passiert, versteht man, warum manche Familien Jahr für Jahr zur Pourvoirie zurückkehren.
Bachforellen im Mai
Im Mai ist die ideale Zeit für Bachforelle (Saibling) in Québec. Das Wasser ist noch kühl, die Fische aktiv, und die Vegetation bricht gerade in zartes Grün aus. Wir hatten klare Sonne und etwa 22°C—kräftig, aber nicht extrem.
Wir haben mit einem kleinen Elektromotor geschleppt. Der Ansatz war schlicht und wirksam: Toronto-Wobbler-Löffel, die Licht einfangen und reflektieren, kombiniert mit Vorfach und Regenwürmern. Kein überladenes Arsenal nötig. In Notawissi reagieren Forellen gut auf klassische Methoden—das macht das Angeln auch für Kinder und Einsteiger zugänglich.
Die Forellen waren da. Lebendig, kämpferisch—genau das, was man sich wünscht. Antoine hat zwei oder drei selbst gelandet. Echte Bachforellen, mit eigenen Händen gefangen.
Der Moment, den man nicht vergisst
Es gibt ein Foto, das alles sagt.
Antoine steht im Boot, Rettungsweste an, Mütze auf dem Kopf. Er hält stolz seine kleine Forelle. Und er lächelt, wie nur Kinder lächeln, wenn eben etwas Großes passiert ist.
Das ist Notawissi im Frühling.
Wildes Land, exklusive Seen, eine Familie zusammen, und ein kleiner Junge, der lernt, dass Angeln auch Zeit mit den Menschen bedeutet, die man liebt.
Zwischen den Ausflügen: Strand, Chalet und Sonnenuntergänge
Angeln füllt nicht jede Stunde—und das ist gut so.
Zwischen den Bootstouren kehrten wir zum Chalet zurück. Der Sandstrand am See Notawissi wird schnell zum Mittelpunkt des Aufenthalts. Stand-up-Paddles und Kajaks stehen bereit, um den See im eigenen Tempo zu erkunden; der See ist riesig, und ihn vom Kajak zu sehen ist eine ganz andere Erfahrung als vom Motorboot.
Wer lieber am Land bleibt, findet ausgebaute Wege in den Wald. Das Schönste: der Aufstieg auf eine Anhöhe, etwa 5 km hin und zurück, für alle machbar. Der Blick von oben auf die Pourvoirie ist überwältigend—Seen, Wald, endloser Horizont. Ein kleiner Aufwand für ein Panorama, das in Erinnerung bleibt.
Und für die „Réals“ dieser Welt—die sich ihre Ruhe verdient haben—reichen Terrasse, bequemer Stuhl und die Stille des Sees.
Das ist die eigentliche Stärke eines solchen Aufenthalts. Jeder findet, was er braucht. Niemand langweilt sich. Und abends, wenn die Sonne hinter den Hügeln versinkt und der Himmel über dem stillen Wasser Kupfer- und Rosatöne annimmt, sind alle am selben Ort.
Diese Momente sind so viel wert wie die Forellen.
Réal und Francine: das wahre Herz der Reise
Réal verbrachte die Vormittage auf dem Wasser und die Nachmittage auf der Terrasse, Ruten an die Wand gelehnt, ein wohlverdientes Bier in Reichweite. Francine angelte mit derselben Begeisterung wie alle anderen, ihrer Leidenschaft treu.
Es ist etwas Besonderes, Großeltern an einem Ort wie Notawissi aufblühen zu sehen. Kein Druck, kein straffer Zeitplan—nur das Land, die Seen und eine Zeit, die anders vergeht.
Warum Notawissi für einen Familienaufenthalt passt
So ein Aufenthalt funktioniert, weil Notawissi genau das bietet, was eine mehrgenerationige Familie braucht.
Ein privates Chalet mit allem für Selbstversorgung—oder ein Rundum-Paket, oft beliebt bei europäischen Gästen. Ein riesiges Territorium mit vielen Seen, die mit dem Side-by-Side erreichbar sind, genug für jeden Tag einen neuen Spot. Zusatzaktivitäten für Abwechslung: Kajak, Stand-up-Paddle, Wanderwege mit Panorama. Küche vor Ort, wenn man sich bedienen lassen möchte. Und eine flexible Formel, damit jeder im eigenen Tempo reisen kann.
Für eine Familie wie uns—drei Generationen, unterschiedliche Erfahrung, unterschiedliche Rhythmen—war es die perfekte Lösung.
Planen Sie einen ähnlichen Aufenthalt?
Die Angelsaison beginnt im Mai und zieht sich den ganzen Sommer über. Notawissi ist auch ideal, um Kinder in einer wilden, zugänglichen und fischreichen Umgebung ans Angeln heranzuführen.
Das Mitik-Team hilft Ihnen, Pourvoirie und Paket für Ihre Gruppe zu finden. Unsere Angelpakete ansehen oder kontaktieren Sie uns, um Ihren Aufenthalt gemeinsam zu planen.
FAQ
Ist Notawissi eine gute Pourvoirie für Familien mit kleinen Kindern?
Ja. Notawissi eignet sich besonders für Familien. Die Seen sind vom Hauptcamp aus mit dem Side-by-Side erreichbar, private Chalets erlauben eigenständige Organisation, und das Angebot geht über das Angeln hinaus. Kajak, Stand-up-Paddle, Wanderungen und Sandstrand ergänzen das Programm, damit jedes Familienmitglied—unabhängig von Alter oder Erfahrung—einen erfüllenden Aufenthalt hat.
Wann ist die beste Zeit zum Angeln in Notawissi?
Mai und Juni sind ideal. Das Wasser ist noch kühl, die Forellen aktiv, und das Wetter in dieser Region Québecs ist meist ausgezeichnet. Die Saison geht den ganzen Sommer, doch im Frühling sind oft die besten Fänge.
Welche Köder eignen sich für Bachforelle in einer Québec-Pourvoirie?
Es muss nicht kompliziert sein. Ein Toronto-Wobbler-Löffel mit guter Lichtreflexion, Vorfach und Regenwürmer reichen für schöne Fänge. Das ist auch eine der zugänglichsten Methoden, Kindern das Angeln beizubringen—einfach zu handhaben, wirksam und schnell belohnend.
Kann man während eines Aufenthalts mehrere Seen befischen?
Ja. Das Territorium umfasst 200 km² mit 70 exklusiven Seen. Die Wege zwischen den Seen führen mit dem Side-by-Side über Forststraßen der Pourvoirie. In vier Tagen kann man leicht fünf oder sechs verschiedene Seen ansteuern und so Erlebnisse variieren und Chancen erhöhen.
Braucht man Angelerfahrung für Notawissi?
Nein. Notawissi empfängt Geübte und absolute Anfänger. Die Seen sind gut mit Bachforelle und weiteren Arten wie Hecht, Seeforelle und Coregonen bestückt—für alle lohnt es sich. Auch ideal, um Kinder sicher und mit greifbaren Fängen ans Angeln heranzuführen.
Was gibt es außer Angeln?
Kajak und Stand-up-Paddle auf dem See Notawissi, Wanderwege mit einem Gipfelpanorama (etwa 5 km hin und zurück), großer Sandstrand zum Entspannen. Elektrofahrräder können vor Ort gemietet werden. Das Restaurant des Haupthauses steht für Mahlzeiten bereit.
Kann man selbst kochen und trotzdem das Restaurant nutzen?
Ja. Notawissi bietet flexible Modelle: privates Chalet mit Küche plus Zugang zum Restaurant des Haupthauses—gut für Familien, die ihren Alltag selbst steuern und gelegentlich auswärts essen möchten. Für internationale Gäste empfehlen wir oft Rundum-Pakete.















